Abstract

Die Beobachtung und Analyse des makroökonomischen Umfeldes hat eine enorme Bedeutung für die strategische Führung und Ausrichtung von Unternehmen. Insbesondere bei der Einführung von Innovationen ist auf ein förderliches Umfeld für die Ausbreitung von Innovationen zu achten. In diesem Beitrag werden ausgewählte wirtschaftliche Probleme in Deutschland und Tschechien analysiert, die eine Auswirkung auf Produktionsprozesse in der Europäischen Union [EU] haben können. Hier wird exemplarisch gezeigt, wie eine Analyse aufgebaut und die Erkenntnisse interpretiert werden können. Insbesondere wird die Thematik der Innovationsdiffusion dargestellt. Dabei wird das Ziel verfolgt, die Vorgehensweise und das Datenmaterial einem breiten Kreis an Praktikern und Wissenschaftlern, besonders dem akademischen Nachwuchs, zugänglich zu machen, um einen Einblick in das weite Feld der betriebsökonometrischen Verfahren zu geben, die bei der strategischen Unternehmensführung Berücksichtigung finden.
In der heutigen Informationsgesellschaft spielen wissenschaftliche Methoden und Techniken eine wichtige Rolle bei der Informationsbeschaffung, -analyse, -verdichtung und -interpretation. Die konventionellen Methoden erlauben uns, standardmäßig, eine Verarbeitung von qualitativen und quantitativen Daten, unter Berücksichtigung von natürlichen (z. B. mathematischen) Gesetzen bzw. Gesetzen der Betriebswirtschaftslehre. Für die unternehmerische Praxis spielt eine immense Rolle die praxisnahe Anwendung von mathematischen Kenntnissen, da in vielen Fällen Annahmen getroffen werden müssen und diese wiederum das Praxisbild verwässern/verzerren können. Die wissenschaftliche Empfindlichkeit und Handfertigkeit sind zwei wesentliche Attribute die in der BWL, welche sich mit tatsächlichen Daten des Unternehmens befasst, eine führende Aufgabe spielen und helfen der methodischen Seite der Forschung. Trotz allem bleiben die BWL-Modelle immer noch sehr abhängig von der Person des Verfassers und Interpreters, wie es Brodbeck in seinem Buch Die fragwürdigen Grundlagen der Ökonomie. Eine philosophische Kritik der modernen Wirtschaftswissenschaft schreibt: „Allerdings ist auch offenkundig, daß sich die Fülle der Phänomene in der wirtschaftlichen Alltagswelt den mechanischen Modellstrukturen ebenso beharrlich widersetzt. Doch hiergegen hat sich die ökonomische Theorie bereits vorzeitig abgesichert. Die häufigste Wendung, die einem vorurteilsfreien Leser der Journale der theoretischen Ökonomie auffallen wird, lautet: » Wir nehmen an… «, » Wir wollen voraussetzen… « oder » for convenience let us assume… « etc.“.
Die Platzierung von Neuprodukten ist für Unternehmen von enormer Bedeutung, um erfolgreich und wettbewerbsfähig zu sein, bzw. zu bleiben. Dem Produktmanagement kommt hier eine Schlüsselposition im Innovationsgeschehen zu. Aus der Analyse des Verlaufes und der Geschwindigkeit der Ausbreitung der Innovation lässt sich frühzeitig die Erfolgswahrscheinlichkeit ablesen. In diesem Beitrag werden mathematische Formulierungsmöglichkeiten vorgestellt, mit denen die Ausbreitungsverläufe von Innovationen analysiert werden können. Die Kenntnis der Zusammenhänge der Ausbreitungsvorgänge von Innovationen ist die Basis für die Absatzprognose und für absatzpolitische Entscheidungen im Marketing und Vertrieb.
Erfolgreichen Unternehmen gelingt es, die Neuprodukte zielsicher in neuen Märkten zu platzieren. Das Produktmanagement und die Analyse der Verbreitung von Produktinnovationen nehmen dabei einen ganz besonderen Stellenwert ein. Durch die Erkenntnisse aus der Ausbreitungsanalyse lassen sich die richtigen Stellschrauben identifizieren und der Erfolg kann rechtzeitig abgelesen werden (Hofbauer et al. 2009). Aus der Analyse des Verlaufes und der Geschwindigkeit der Ausbreitung der Innovation lässt sich frühzeitig die Erfolgswahrscheinlichkeit ablesen. Die Kenntnis der Ausbreitungsvorgänge stellt eine wesentliche Grundlage für absatzpolitische Entscheidungen und somit für die Absatzprognose dar. Diese Ausbreitungsvorgänge von neuen Produkten in Märkten sind Gegenstand der Diffusionsforschung (Hofbauer 2004).
Betriebswirtschaftliche Kapazitätsanalysen als mathematische und führungstechnische Algorithmen betreffen die Chancenwahrnehmung und Risikovorsorge bei der Zielentscheidung und Ablaufüberwachung der Produktionsprozesse. Sie erlauben die Bewertung von Planansätzen und die optimale Verteilung der Leistungsfaktoren, bestimmen die terminliche Einordnung der Fertigungsaufträge und dienen sowohl der Sicherung der Kapazitätsauslastung als auch der Maximierung von Deckungsbeiträgen. Insgesamt geht es bei der Kapazitätsanalyse um die führungswissenschaftliche Optimierung des Unternehmensgewinns unter dem ständigen Einfluss der sich verändernder Markt- und Auftragslagen.
Gegenstand der Betrachtung sind Modelle der Planung und Überwachung des Ablaufes von gewerblichen Aufträgen (Projekten) mit voneinander abhängigen Teilleistungen. Ihre Verknüpfung ergibt ein Netz mit der Auftragsvoraussetzung, dass nur ein Anfang und ein Ende vorhanden sind.
Hypothesen und Thesen haben in der Wissenschaft eine fundamentale Bedeutung. Mit ihrer Maßgabe werden die Grundbestände neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse geschaffen. Sie beruhen auf der Beziehungsstruktur des bestehenden und anerkannten Wissensfundus. Bei Promotionen verkörpern Hypothesen und Thesen den Neuigkeitszuwachs. Denn damit wird versucht, in bisher nicht erforschte Gebiete vorzudringen. Wenn darauf begründete neue Erkenntnisse, verfügbare Alternativen, praktizierbare Lösungen übersichtlich abgeleitet werden, wird das Wesen wissenschaftlicher Arbeit bewiesen. Hypothesen und Thesen verdeutlichen daher den wissenschaftlichen Wert einer Promotion. Formale Überlegungen haben dabei keinen Platz.
The publication deals with the Carry Trade. The first chapter explains the importance of the need for precise conceptual apparatus (including the Carry Trade), further outlines the methodological approach used to handle the issue of this phenomenon, and eventually leads to 3 major scientific questions that are considered essential by the authors to be explained as precisely as possible.

The second chapter analyzes the literary sources of specialized databases as well as generally accessible lay search engines (the authors used Google) on historical sources of Carry Trade. The main part is then devoted to explanations of the historical nature of this phenomenon on the basis of existing economic theories. In the conclusion, the chapter determines which imperfections still remain and what sort of research and explanation will be therefore addressed in subsequent chapters.

Pursuant to the outcomes and conclusions from the analyses of the first and second chapter, the third chapter is focused on an explanation of the nature of Carry Trade, i.e., the methodological approach used to examine the issue, further it is directed at an analysis of existing definitions, their weakness points and shortcomings, based on which it specifically defines the phenomenon of Carry Trade as a principle and in parallel as a method (used by qualified experts of this principle following almost immediately the appearance of the principle in some segments of world and national financial markets). The last section of this chapter is aimed at present limiting of the use of the method and principle for both small and medium traders in financial markets.

The fourth chapter deals with the principle structure of the Carry Trade, thus its individual types completely different from each other and specific types peculiar to them (there are 4 primary types, each of them having subordinate subsystems and, in addition, there are various types of combinations created from all these subsystems regarding either the form of secondary products by means of modifications of the primary use of the Carry Trade method, or the form of

a various and often unable to be overlooked and de facto non-quantifiable Structured Investment Vehicle). The remaining two types of Carry Trade which are not specified in the second chapter are also clarified together with the definition of the nature and principle of their operation. Furthermore, the chapter features concrete examples from real environment of world and national financial markets. At the end of the chapter, despite this generic existence and despite the differences among them, it is still true that there is only one generalizing principle (described in Chap. 3) abstractedly common for all types of Carry Trade.

The fifth chapter is in the reasonably effective short form addressed at fundamental and technical analysis. These are methods that allow the experts in the field to take open trading positions in profitable use of the Carry Trade principle and also to conclude them with a profit in an optimal time perspective.

The attention in the sixth chapter is paid to mathematical-statistical evaluation of specific phenomenal forms in which the Carry Trade took part and sometimes constantly continues to participate. At first, this involves analyses of Slovak Koruna interest rates, one period of development of currency rate and Czech Koruna interest rates, thus the standard primary debt form of Carry Trade. Then the individual examples of Currency Carry Trade in currency pairs SKK/ATS, CZK/USD and DEM/USD and others are mathematically and statistically evaluated. The last section is intended on criticism of Fama’s Efficient Market Theory by contributing further evidence of its invalidity in the form of empirical evidence and its generalization.

The last seventh chapter lists, analyzes and evaluates major macro and microeconomic manifestations and consequences of the existence of Carry Trade. It also states the procedures enabling its use in the management of state finance (state foreign currency reserves and material reserves), municipalities, banks, insurance companies, firms, etc., and also the profitable management of private free financial assets (individual investors, traders, etc.).

This paper examines the momentum effect in Colombo Stock Exchange (CSE) from January 1995 to December 2008. The sample of the study includes all the voting stocks traded at CSE. Stocks are selected for the strategies implemented in this study based on their returns over the past 3, 6, 9 and 12 months and hold the selected stocks for 3, 6, 9 and 12 months respectively. This gives a total of 16 strategies. In order to identify the relation between market states and momentum effect, the entire sample is divided into two sub periods, January 1995 to September 2001 and October 2001 to July 2008. The first sub period was mainly bearish and the second sub period was mainly bullish. For the overall sample, all the strategies show positive and statistically significant momentum effects. When there is a time lag between the formation period and the holding period, the most successful momentum strategy is the 9 months/9 months strategy where stocks are selected based on their returns over the past 9 months and then holds them for next 9 months. This strategy yields returns of 0.714 percent per month. Further, the momentum effect is stronger in the down market stance than in the up-market stance. In the up-market, virtually all the portfolios are winners since difference between return on the winner portfolios and return on the loser portfolios are negligible. By contrast, in the down-market stance, most portfolios likely to be losers and the differences between returns of the winner portfolios and returns of the loser portfolios are insignificant.